Selbstmotivation? Zelfmotivatie?


#1

Bei diesem Thema, weiß ich nicht, ob ich es gut formulieren kann, da ich auch darüber nicht glücklich bin. Doch @alex meinte ich könne ruhig, das Thema mal ins Forum stellen.

Mir geht es zur Zeit so, dass ich mit dem niederländisch lernen, gar nicht mehr weiter komme, dabei lief es so super gut. Doch jetzt habe ich keine Motivation mehr. Auch wenn ich mich aufraffe, es geht nicht weiter. Also stagniert alles, was natürlich frustrierend ist.

Mijn vraag is:
Maar hoe motiveer jij jezelf, als bij het leren van een taal de motivatie weg is?

Meine Frage ist.
Wie motivierst du dich, wenn beim Sprachen lernen die Luft raus ist?

Ja, dann wäre es noch hilfreich zu wissen, ob es euch auch so geht:
Wenn ja, wie geht ihr damit um.

Ich möchte jetzt aber nicht als Antwort, dass Vokabeln lernen unerlässlich ist oder das es halt schwierig ist, eine Sprache zu lernen. das weiß ich selbst.

Groetjes,
Andrea


Petras Übungssätze
#2

Ich habe das Gefühl, dass man irgendwann ein Sprachniveau erreicht hat, das man nur noch erhöhen kann, wenn man für längere Zeit ins jeweilige Land geht. Im stillen Kämmerlein lernen bringt einen dann einfach nicht weiter - ob mit oder ohne Motivation.


#3

Liebe @Andrea1,

Suche dir einen Partner zum Lesen und Schreiben (hier auf’s Forum ober m.H.v. email).
Und zum Reden kannst du Skype oder Whatsapp benützen.

Dann hast du etwas um die Kommunikation in der Niederländische Sprache zu üben.
Das fehlerlos Lesen, Schreiben und Reden lernst du dann mühelos und mit viel mehr Spaß.

Als je bijvoorbeeld met een Nederlander kunt communiceren (voor mijn part praten over koetjes en kalfjes) dan komt die motivatie vanzelf weer terug. Althans, dat hoop ik van harte voor je. :wink:


#4

Du hast völlig recht Saylana! :slight_smile:


#5

Hallo Andrea,
Ich habe es vielleicht überlesen. Wie genau lernst du denn die Sprache? Machst du einen Kurs oder versuchst du es eher im Selbststudium mit einem Buch oder einem Onlineangebot?

Vielleicht könnte dir das Kursangebot von Alex weiterhelfen oder wie ich es mache mit einer App.

Groetjes Anette


#6

Machst du den Kurs von Alexandra und Ralf? Kann ich empfehlen, das ist ein guter Einstieg.
Sprachenlernen 24 ist ganz gut, aber nicht ganz fehlerfrei bei den Vokabeln. Ansonsten aber hilfreich.
Ansonsten ist “Heb je zin” noch ganz gut. (ist auf youtube)

Groetjes,
Andrea


#7

Ich kenne den Kurs leider nicht. Ich hatte bereits ein Abo bei Babbel. Das mache ich aber jetzt nur noch begleitend zu einem VHS Sprachkurs. Ich finde einen direkten Ansprechpartner jetzt doch notwendig und auch motivierender.

Groetjes
Anette.


#8

NL- ganz schnell von @alex und @ralf (am besten mit Livegesprächen).
Den kann ich echt empfehlen und das sage ich nicht von jeden Kurs. ich weiß aber nicht, wie weit du bist. :slight_smile:


#9

Meiner Erfahrung nach klappt Sprachen lernen am besten, wenn man ein ganz konkretes Ziel hat, also etwas bestimmtes erreichen will. Also nicht: Ich möchte gut Niederländisch sprechen, denn das ist zu vage.

Eher: Ich möchte mich beim nächsten Niederlande-Besuch mit meinen Freunden auf Niederländisch über mein Hobby unterhalten können. Oder: Ich möchte das neue Buch meiner Lieblingsautorin in der Originalsprache lesen und verstehen.

Es ist nicht unbedingt schwierig, eine andere Sprache zu lernen, aber es kostet Zeit. :timer:


#10

Das stimmt. Meine Mutter war, als sie jung war, zwei Jahre in Limburg und kann immer noch gut niederländisch sprechen. Die würde sich hier mit jeden fließend unterhalten.

Sie kann auch schön sprechen. Bei mir hört es sich schrecklich an, oder @alex? Die Aussprache ist besser. Doch es hört sich so nach Schulanfänger an.


#11

Toen ik nog in IJmuiden woonde, heb ik daar al Fries geleerd vóór ik naar Friesland verhuisde. Digitaal, via EduFrysk. Een leeromgeving vol teksten, ingesproken en wel, Friese liedjes met originele teksten en vertalingen, en veel meer. Dat is een goede start geweest, maar toch kon ik op een gegeven moment niet verder. Het ‘wilde’ gewoon niet meer. Ik heb toen bewust een korte pauze ingelast - even geen Fries, even geen taal leren. Na twee, drie weken heb ik het weer opgepakt, met als resultaat dat het leren weer beter ging.

Natuurlijk ben ik vaak naar Friesland gegaan om daar te taal te spreken - maar het was moeilijk iemand te vinden die mij corrigeerde. Friezen zijn te beleefd om je op fout taalgebruik aan te spreken - en dat heeft mij helaas niet geholpen. Door verder te leren - vooral Fries schrijven op mijn Friestalig blog - speek ik nu dus ‘geef Frysk’ (gaaf of zuiver Fries) en dus niet de omgangstaal en gebruik ik woorden die eigenlijk ‘ouderwets’ zijn…

In het Duits verwacht ik ook dat er een moment komt dat ‘het niet meer wil’, maar mogelijk kan dan ook een korte pauze helpen.


#12

Misschien is het een goed idee om een korte pauze te nemen. Doch ich fände es nicht gut, wenn ich vieles wieder vergesse. Oder sind diese Sorgen unbegründet?

Groetjes,
Andrea


#13

Andrea, ich glaube, du bist viel zu hart mit dir selbst. Natürlich hört man, dass du keine Native bist, aber du sprichst gut verständlich.


#14

Zur Angst vorm Vergessen kann dir Beate bestimmt etwas sagen. (Sie nimmt ab und zu Privatunterricht bei mir.)

@Beate, magst du dich hier kurz einklinken?


#15

Danke für eure netten, hilfreichen Antworten. :slight_smile:

Ich habe aber auch einiges gelernt:

  • Ich setze mich nicht mehr so unter Druck.
  • Ich kann jetzt ohne schlechtes Gewissen mal eine Pause einlegen.
  • Die Angst, dass ich alles Gelernte vergesse, war zum Glück unbegründet.

Danke auch an @GoodbyeRoutine und @alex für eure Ermutigungen,
an @JuttaS (Du hast ja auch mal gesagt, dass man zwischendurch langsamer vorankommt.)
an @Ruth (Liebe Ruth, deinen Artikel “Zeuren” habe ich leider etwas spät entdeckt, aber ich finde ihn hilfreich.)

Vielen Dank an @Kitty, das hat mir so geholfen, dass wir mal telefoniert haben und uns auch getroffen haben. :slight_smile: (das können wir gerne wiederholen. :wink:)

(Ich hoffe, es ist keiner sauer, wenn ich jemandem nicht genannt habe.)
Ich finde es toll auf dem Forum zu sein und mit dem niederländisch lernen, geht es auch wieder besser. :grinning:

Groetjes,
Andrea


#16

Ach super, liebe Andrea. Das freut mich sehr!


#17

Liebe Andrea,

ich entdecke deinen Thread gerade erst. Das kommt mir alles sehr bekannt vor! Ich neige auch dazu, viel zu streng zu mir zu sein und mich über alles zu ärgern, was noch nicht klappt. Wörter, die ich mal konnte, aber wieder vergessen habe, zum Beispiel. Und das Üben der Aussprache!!! Entsetzlich. Ich wusste, wie es klingen muss, habe mich selbst gehört, und hätte mich am liebsten eingegraben …

Inzwischen sehe ich die ganze Geschichte etwas gelassener. Ich glaube, es ist total hilfreich, wenn man einfach den jeweiligen Stand der Entwicklung akzeptiert, wie er ist. Dass du unzufrieden bist, zeigt im Grunde nur, dass dein Ehrgeiz noch da ist! Aber der Frust überwiegt, und deshalb fällst du in ein Motivationsloch.

Der Erwerb einer Fremdsprache verläuft in Phasen. Manchmal explodiert dein Wortschatz, weil du dich an die Muster der Wortbildung gewöhnt hast und es dir plötzlich leicht fällt, dir neue Vokabeln zu merken - dann kommt wieder eine Phase der Stagnation, und du hast das Gefühl, dein Gehirn verweigert jeden Input. In solchen Momenten sollte man sich darauf besinnen, was man schon geschafft hat. Sich selber ein bisschen Lob und Anerkennung schenken und vielleicht tatsächlich eine kurze Lernpause einlegen, damit das Hirn “verdauen” kann. Wenn bei mir alles blockiert ist, stelle ich mir gerne vor, wie meine Synapsen sich neu verknüpfen, um noch mehr Platz für Niederländisch zu schaffen. :slight_smile:

Und was ich auch superwichtig finde: Trennen zwischen NL als Lernstoff und NL just for fun. Manche Texte lese ich und schlage jedes Wort nach. Was ich mir merken will, schreibe ich in mein Vokabelbuch, inklusive ein paar Beispielsätzen.
Im Kontrast dazu stehen die Phasen, in denen ich stundenlang auf meinem Acker das Unkraut rupfe und dabei niederländische Podcasts höre. Ohne was zu “müssen” (vom Unkraut mal abgesehen ;)): Und ich glaube fast, dass man dabei noch mehr lernt. Unbemerkt quasi. Im Vordergrund steht das Thema, das dich interessiert, nicht die Sprache, aber durch die Hintertür kommt die natürlich mit.

Und was die Aussprache angeht: Erst mal darfst du dich damit trösten, dass Niederländisch trotz seiner Verwandtschaft zum Deutschen ganz, ganz anders und ECHT schwer ist! Wenn @alex also meint, du würdest verständlich sprechen, dann ist das schon viel wert. Aber ich kann verstehen, wenn dir das nicht genug ist. Mir hat Singen beim Üben geholfen. Ich habe eine CD immer wieder rauf und runter gehört, bis ich die Texte alle auswendig konnte, und habe dann mitgesungen. Du merkst sofort, wenn deine Aussprache vom Original abweicht und kannst versuchen, das anzupassen. Und weil es immer wieder dieselben Wörter in derselben Reihenfolge sind, gewöhnt sich dein Mund an zusammenhängende Artikulation. So ein Lied ist im Grunde eine superkomplexe Vokabel. In der Phase, wo ich mir jeden Satz mehr oder weniger mühsam zusammenstückeln musste, ich aber meine “liedjes” runterjubeln konnte, hat mir das echt geholfen, freier sprechen zu lernen.
Ansonsten: Vorlesen. Ohren zu und durch. Auch wenn es anfangs nicht schön ist.
Und natürlich ist ein Sprachpartner Gold wert. (Toch, @nienkesd?) :heart:

Herrje, was für ein Roman … sorry. Aber wie du siehst, bewegt auch mich das Thema nach wie vor. :slight_smile:

Veel succes verder!

Liefs,

Ruth


#18

Wow, danke für das tolle Feedback, Ruth. Ich glaube, deine Tipps helfen nicht nur Andrea, sondern alle (inkl. mirselber), wenn wir Niederländisch, Deutsch oder welche andere Sprache auch lernen. Vielen lieben Dank.


#19

Ja, das ist ein schönes Bild, @Ruth :slight_smile: .


#20

Hallo Ruth,

auch von mir vielen Dank für die guten Tipps.
Gerade der mit den “liedjes”. :slight_smile:
Das habe ich unbewusst schon häufig gemacht, allerdings ist es mir durch Deinen Beitrag gerade eben erst deutlich geworden.