Juf und meester (Bezeichnungen für Lehrerinnen und Lehrer an der Grundschule)


#1

(Nebenthema aus einem anderen Thread in ein eigenes Thema verschoben)

Hoi Steffi, als je al wat oudere kinderen lesgeeft spreek je niet meer van juf maar van leraar of docent.


Hoi, ik ben Steffi
#2

Maar in de dagelijkse taalgebruik blijft het juf (en meester) - mijn collega’s hebben het ook met hun oudere kinderen altijd zo gebruikt…


#3

Hier staat een site waar je makkelijk werkwoorden kunt oefenen. (Eventueel ook alleen de sterke werkwoorden.

@Toetje
Bij ons in Delft hebben de leerlingen van het VWO (12-18jr) het toch echt over hun leraren en leraressen. Een juf en meester was hier voor de basisschool. (4-12 jaar) Misschien is het elders in NL anders, dat weet ik niet.


#4

Dat zou best kunnen Peter. En ik heb het ook meer over de ouders en niet de leerlingen zelf. Misschien is het een gewoonte van de ouders de docenten juf en meester te noemen.


#5

Dat geloof ik niet, Gabi. Nach der Grundschule heißen Lehrer und Lehrerinnen (wie auch @Peter1 bestätigt) leraren und leraressen. Ich kann mir auch wirklich nicht vorstellen, dass die Eltern eines dreizehnjährigen Kindes eine Lehrerin an der weiterführende Schule juf nennen.


#6

In jedem Fall spannend, dass sich diese etwas altertümlich klingenden Begriffe in den Niederlanden an den basisscholen gehalten haben. Das deutsche „Fräulein“ hat sich allerspätestens in den 70er Jahren aus dem Sprachgebrauch verabschiedet. Sehr selten kann man es von älteren Herrschaften noch hören, wenn sie versuchen, die Aufmerksamkeit einer weiblichen Restaurantbedienung zu bekommen.


#7

Die niederländische Entsprechung zum deutschen Fräulein ist eigentlich (me-)juffrouw, Oliver.

Das hält sich noch in bestimmten Ausdrücken, mutet aber ansonsten genau so altertümlich an wie sein deutsches Pendant :wink:


#8

Ja, weiß ich, aber „juf“ ist ja davon abgeleitet. Im Deutschen wurden Lehrerinnen und Erzieherinnen früher eben auch mit „Fräulein“ angesprochen. Es gab den Ausdruck „Kinderfräulein“ quasi auch als Berufsbezeichung. Ein Teil der deutschen Nachkriegskultur war auch das „Fräulein vom Amt“, das die Telefonverbindungen herstellte :telephone_receiver::wink:


#9

Nun, was soll ich dazu sagen Alex? Ich weiß nur, was ich von meinen Kollegen erlebt habe - und die Kinder waren in aller Regel deutlich älter als 10 Jahre… die Söhne meiner Kollegin waren 13 und 15. Es geht ja auch nur um Unterhaltungen und nicht die offiziellen Bezeichnungen an der Schule.

Ist doch kein Problem, oder? Gewohnheiten der Menschen sind unterschiedlich, und für mich war es nicht wichtig, weil ich keine Kinder habe. Die Leute hier wissen nun, ab wann sie den Begriff u.U. besser nicht gebrauchen sollten.


#10

Genau deswegen war es mir wichtig, es zu thematisieren, Gabi :wink: